Aktuelle/Vergangene Ausstellungen

Ausstellungsankündigung November 2022

Die SichtBar2018 wird erneut in der Tanzfabrik im Rahmen des Feminist Futures Festival Part 2 ausgestellt

In der ersten Novemberwoche begrüßt die Tanzfabrik Berlin das 

FEMINIST FUTURES FESTIVAL, eine der Hauptveranstaltungen des europäischen Projekts „apap – FEMINIST FUTURES“, kofinanziert durch das Creative Europe Programme.Mit Fortsetzung in Warschau und Salzburg im November unternimmt das Festival eine Reise durch verschiedene Teile Europas. Einige der teilnehmenden Künstlerinnen werden in alle drei Städte reisen, dort unterschiedliche Stücke präsentieren und an diskursiven Formaten teilnehmen und so einen roten Faden spinnen, der die drei europäischen Kulturinstitutionen und ihre jeweiligen Ausgaben des FEMINIST FUTURES FESTIVAL verbindet.Diese Reise wurde in Zusammenarbeit mit zwei anderen Institutionen, dem Instytut Sztuk Performatywnych aus Warschau und SZENE, Salzburg, und drei vom europäischen Projekt unterstützten Künstlern erdacht und konzipiert: Milla Koistinen, Sergiu Matis und Agata Maszkiewicz. Gemeinsam haben wir ein Programm entwickelt, das sich nicht ausschließlich auf feministische Themen konzentriert, sondern feministischen Leitlinien folgt. Unser grundlegendes Ziel war es, Konventionen in der Kunst in Bezug auf institutionelle Entscheidungsfindung, Hierarchien und Machtstrukturen, Zahlungsbedingungen und so weiter in Frage zu stellen.Aus dieser bereichernden Zusammenarbeit ist ein dreiteiliges Festival entstanden, das mit der Berliner Ausgabe den Auftakt macht. Das Berliner Publikum erwartet fünf Tage lang vielfältige künstlerische Positionen aus ganz Europa. Das Festival findet dann vom 17. bis 20. November in Warschau und vom 25. November bis 2. Dezember in Salzburg statt. Die Berliner Ausgabe des Festivals zeigt performative Arbeiten von Milla Koistinen, Ana Dubljevic, Sonya Lindfors und Sergiu Matis, eine Installation von Selma Selman und einen Film von Isabell Spengler, Antonia Baehr und Jule Flierl. Harun Morrison wird mit einem künstlerischen Text zu jeder Station des Festivals reisen, um sie zu verbinden.Parallel dazu veranstaltet die Tanzfabrik Berlin auch den zweiten Teil der FEMINIST SCHOOL BERLIN, der an die erste Ausgabe im vergangenen September anknüpft. Die Feministische Schule will ein Ort der Begegnung zwischen unterschiedlichen Konzepten und gelebten Erfahrungen des Feminismus sein; ein Ort, an dem eine Vielzahl von Ansätzen zur Verkörperung, zum Teilen und zum Praktizieren dieser Prinzipien in einen Dialog treten und sich gegenseitig informieren und fördern können. (Textquelle: https://www.tanzfabrik-berlin.de/en/feminist-futures-festival)

Werke von: Ana Dubljević, Milla Koistinen, Harun Morrison, Sonya Lindfors, Sergiu Matis, Selma Selman, Isabell Spengler, Antonia Baehr, Jule Flierl, FrauHerr

Bildquelle: Tanzfabrik

Ausstellungsankündigung Oktober 2022

Die SichtBar2018 kommt nach Hannover

Danke für die Einladung an das The Shelf- Team

Ebenfalls Dankeschön an Lea für die Weiterempfehlung

„The Shelf“ – Das Festival für künstlerisches Publizieren versteht sich als Plattform, die kleinen Verlagen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Initiativen Raum für Austausch und Öffentlichkeit bietet. 2022 findet die erste Ausgabe als temporäres Format in der Einblickshalle und im Vermittlungsbereich (Forum) des Sprengel Museums statt. Neben den Tischen (etwa 20 eingeladene kleine Verlage, u. A. aus der Region, Deutschland, Niederlanden und den USA) gibt es einen Bereich des Festivals, der von drei Initiativen kuratiert wird, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit emanzipatorischen Praxen des Publizierens beschäftigen.

Design: Jasper Otto

„The Shelf“ wird konzipiert und organisiert von Kulturschaffenden, die sich aus je eigenen Blickwinkeln (kunstschaffend, kuratierend, gestaltend) mit unabhängigem Publizieren beschäftigen.

Programm

Im Programm finden Workshops, Vorträge, Lesungen und Buchpräsentationen statt. Die Beitragenden der „Curated Shelves“ stellen ihre jeweilige Praxis vor und einzelne Initiativen und Verlage zeigen Publikationen aus ihrem Programm. Weitere Akteurinnen vermitteln ihr Wissen zum Publizieren in Form von Workshops.

(Textquelle:https://www.hannover.de)

Eintritt ist frei

Ort:

Sprengel Museum Hannover

Kurt-Schwitters-Platz

30169 Hannover

Öffnungszeiten

28.10.2022 ab 15:00 bis 18:00 Uhr

29.10.2022 ab 11:00 bis 18:00 Uhr

30.10.2022 ab 11:00 bis 16:00 Uhr

Das Programm wird auf www.theshelf.de veröffentlicht

THE SHELF auf Instagram @theshelf_platform

Corona-Regeln siehe Homepage des Veranstalters.

Initiiert durch den ad/ad – Project Space, Hannover.

Gefördert durch Mittel des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover, des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen (Förderprogramm “Niedersachsen dreht auf”) und der Stiftung Horizonte.

Residenz Der SichtBar2018 in der Fasiathek in Hamburg

Die SichtBar wurde vom 26.03.2022 – 30.04.2022 in der Fasiathek in Hamburg Altona ausgestellt.

In Deutschland entstehen immer mehr alternative Lernstätten und Orte an denen BIPOCs ihre Perspektiven teilen. Ich freue mich sehr das in Hamburg die Fasiathek entstanden ist und bedanken uns an dieser Stelle nochmals für die Zusammenarbeit mit Arca.

Eröffnung Fasiathek, Schwarze Autor*innen Bibliothek, Medien und Kunst.

Bei der „Fasiathek“ handelt es sich um einen Ort, an dem alle Bürger*innen Hamburgs herzlich eingeladen sind, sich mit der Geschichtsschreibung aus der afrikanischen Perspektive- Schwarzer/afrikanischer, afrodeutscher, afrodiasporischer- auseinanderzusetzen.

Die Namensgeberin: Fasia Jansen

Die Schwarze deutsche Protestmusikerin Fasia Jansen wurde 1929 als Tochter des liberianischen Generalkonsuls Momulu Massaquoi und des weißen deutschen »Zimmermädchens« Elli Jansen im Hamburger Arbeiterviertel Barmbek geboren. Schon in ihrer frühen Kindheit erlebte sie rassistische Ausgrenzung und Diskriminierung. Wegen ihrer »nichtarischen« Herkunft musste sie 1942 im Alter von 13 Jahren die Tanzschule verlassen. 1944 wurde sie in einer Außenstelle des KZ Neuengamme zum Arbeitsdienst in einer Barackenküche gezwungen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann ihre Laufbahn als Sängerin. In der beginnenden Friedens- und Widerstandsbewegungen im Nachkriegsdeutschland wurde Fasia Jansen eine bekannte Protestsängerin. Später protestierte sie an der Seite von Joan Baez und Angela Davis gegen den Vietnam-Krieg. 1987 begann sie ihr Fokus auf Kinder sowie auf Frauenfriedensmärsche zu verlagern. Für ihr soziales und politisches Engagement bekam sie 1991 das Bundesverdienstkreuz verliehen und wurde zur Ehrenbürgerin der Stadt Oberhausen genannt, wo heute die »Fasia Jansen Stiftung« lokalisiert ist (http://www.fasia-jansen-stiftung.de/).

Quelle:https://arca-ev.de/die-fasiathek/

Arca – Afrikanisches Bildungszentrum, sind Hamburger*innen mit unterschiedlichen Professionen und Kompetenzen. Gemeinsam möchten wir die Lebenssituation von Afrikaner*nnen, Schwarzen Deutschen und afrodiasporischen Menschen positiv verändern. Durch unsere Arbeit treiben wir den gesellschaftlichen Wandel hin zur mehr Diversität und Partizipation in Hamburg voran. Dabei möchten wir die Fasiathek, die Bücher von Schwarzen Autor*innen und Medien beherbergt, etablieren.

Sind sie neugierig? Lassen Sie sich inspirieren und kommen sie vorbei.

Die SichtBar ist Labor, Leseinsel, Mini Bibliothek, Archiv, Infopoint und ein mobiles DenkMal. Sie wurde 2018 von dem/der Künstler*in und Sozialarbeiter*in FrauHerr Meko 2018 gegründet. Sie bietet queeren und BIPoC Positionen und Stimmen eine Plattform.

Für die Zusammenarbeit mit der Fasiathek gibt es eine Auswahl von Kinderbüchern bis hin zur Fachliteratur.

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartner*innen und Sponsor*innen Arca ■ Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ■ Behörde für Kultur und Medien Hamburg ■ Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Design: Silvia P.

HIDDEN IN PLAIN SIGHT. Vom Unsichtbarmachen und Sichtbarwerden


Die SichtBar wurde 28.08.2021 bis 05.09.2021 im Weltkulturen Museums in Frankfurt am Main ausgestellt.

Museen speichern, verwalten und geben Wissen weiter. Doch welches Wissen wird aufbewahrt und vermittelt – und von wem? Welches wird ausgeklammert und übertönt?    

„Hidden in Plain Sight“ erprobt, wie durch unterschiedliche Perspektiven und Zugänge ein Raum im Museum geschaffen werden kann, der sich kritisch mit Kolonialismus und den damit verbundenen Auswirkungen bis in die Gegenwart auseinandersetzt. Die Ausstellung zeigt dabei, wie eine dekoloniale Vermittlungspraxis neue Betrachtungsweisen im Museum möglich machen kann. 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Herkunftsgeschichten von Objekten und wissenschaftlichen Ordnungssystemen. Unter Einbeziehung zeitgenössischer künstlerischer Arbeiten werden folgende Fragen diskutiert: Welche Ereignisse und Personen fehlen in Büchern und in den Bibliotheken? Wie viele gesellschaftliche Privilegien bleiben unsichtbar? Welche Geschichten werden in der dominanten Geschichtsschreibung  nicht erzählt und schreiben sich somit auch nicht in das kollektive Gedächtnis ein?

„Hidden in Plain Sight“ verfolgt bewusst das hochgesteckte Ziel, Möglichkeitsräume zu schaffen, um neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und Dialogs zu denken.

Kuraror*innen

Kuratiert von Julia Albrecht und Stephanie Endter mit einem kuratorischen Beitrag von Lea Steinkampf.

Beteiligte Künstler*innen

FrauHerr Meko (Darmstadt, Deutschland), Kitso Lynn Lelliott (Johannesburg, Südafrika), Ema Tavola (Auckland, Neuseeland), Joana Tischkau (Frankfurt/Berlin, Deutschland)

Mit Arbeiten und Objekten aus der Sammlung des Weltkulturen Museum, unter anderem von Shan Goshorn (Tulsa, USA)

Ich sehe was, was Du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment.

Die SichtBar wurde 1. Oktober 2020 bis 28. März 2021 im Stadtlabor des Historischen Museums in Frankfurt am Main ausgestellt.

Infos zur Ausstellung

In öffentlichen Diskussionen zu Rassismus und Kolonialgeschichte wird die Sichtweise von betroffenen Menschen oft kaum beachtet. Doch genau diese Perspektiven macht die Stadtlabor-Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt sichtbar. „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ zeigt verschiedene Formen von Rassismus und deren Auswirkungen auf Betroffene, aber auch die vielfältigen Selbstermächtigungsstrategien, um Rassismus zu bekämpfen.

Die Geschichtsschreibung ist überwiegend von Menschen der Mehrheitsgesellschaft verfasst worden, weshalb wichtige Perspektiven fehlen. Durch das Stadtlabor soll ein Raum geschaffen werden, in dem gegenwärtige Auswirkungen von ungleichen Machtverhältnissen sichtbar gemacht werden sollen. Das betrifft vor allem Narrative von marginalisierten Menschen, wie z.B. Schwarze Menschen, People of Color, Sinti*ze und Rom*nja, sowie Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen. Wir möchten diese Narrative, Perspektiven und Erfahrungen in der Stadtlabor-Ausstellung in den Mittelpunkt rücken. Die Beiträge entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen Museum und Expert*innen aus der Stadt. Angesprochen sind Bewohner*innen genauso wie Wissenschaftler*innen, Künstler*innen,Forscher*innen und anderweitig Interessierte. In den Stadtlabor-Workshops diskutieren und erarbeiten wir von November 2019 bis Mai 2020 gemeinsam mit den Stadtlaborant*innen Inhalte für die Ausstellung. Diese Beiträge können postkoloniale Erkundungstouren, Podcasts zu Alltagsrassismus, Interviews zu marginalisierten Narrativen, aber auch empowernde Installationen und vieles mehr sein. Ergänzt werden diese Frankfurter Positionen durch sechs künstlerische Beiträge, die wir über einen Open Call for Artists ausgewählt haben.

(Quelltext: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/stadtlabor/de/ichsehewaswasdunichtsiehst).

3-D-Rundgang der Stadtlabor-Ausstellung: Ich sehe was, was Du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment